Brückenbauer ins Jenseits

Interview mit Europas Jenseitskontakt-Medium Nummer 1 in der Zeitschrift "Zukunftsblick".

Wann immer in Europa über Jenseitskontakte gesprochen wird, fällt garantiert sein Name: Paul Meek. Seit fast 40 Jahren, seit er seine Karriere als Opernsänger beendete, vermittelt er Kontakte zu verstorbenen Personen und hilft damit vielen Menschen bei der Bewältigung ihrer Trauer.

Paul Meek, in Wales (Großbritannien) geboren und aufgewachsen, studierte Paul als junger Mann Musik in London. Nach dem Studium erhielt er eine Anstellung als Opernsänger bei den Bayreuther Festspielen und übersiedelte in die BRD. Die mediale Begabung aber wurde ihm in die Wiege gelegt. Schon als Kind hatte Paul Meek Verbindungen zu verstorbenen Seelen. Nachdem er die Opernbühne 1993 verlassen hatte, widmete er sich ganz der Medialität. Seitdem wurde er durch seine außergewöhnliche hellseherische Begabung in unzähligen TV-Auftritten bekannt, u. a. in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Japan und in vielen anderen Ländern.

In seinen Seminaren und Büchern vermittelt Paul Meek den Teilnehmern und Lesern ein Verständnis für die geistige Welt und ihren Gesetzmäßigkeiten. In seinem neuesten Buch "Zwei Welten im Einklang" erklärt er u. a. die Kommunikation zwischen den zwei Welten, den Übergang ins Licht und wie sich eine Organtransplantation auf die Seele auswirkt.  

Zukunftsblick: Sehr geehrter Herr Meek, wie wurden Sie auf Ihre Begabung aufmerksam?

Paul Meek: Bereits als Kind nahm ich Seelen aus der geistigen Welt wahr, die in Licht gehüllt waren. Da es für mich so selbstverständlich war, glaubte ich, jeder andere könne diese Seelen sehen - weil sie für mich so natürlich existent waren. Oft habe ich auch Situationen vorausgesehen und in meiner Unschuld teilte ich meine Gefühle, Eindrücke und meine inneren Bilder, die ich wahrnahm, meiner Mutter mit. Im Laufe der Zeit bewahrheiteten sich diese Voraussagen, was für mich wiederum eine Bestätigung meiner Begabung war. Oft wurde ich missverstanden und beschimpft. Einige Menschen setzten mich ganz unbewusst unter Druck. Sie stellten mir Fragen, wie zum Beispiel: "Was bringt mir die Zukunft?" oder "Siehst du jemanden im Jenseits für mich?"
Im Laufe der Zeit bemerkte ich, dass meine Wahrnehmungen immer positiv waren und die Seelen aus dem Jenseits immer im Licht erschienen. Durch diese Wahrnehmungen war ich schon mit dreizehn Jahren in der Lage, mediale Beratungen für ratsuchende Menschen aus der Nachbarschaft zu machen. Ich habe diesen Dienst als meine Aufgabe gesehen und freute mich, anderen mit meiner Liebe helfen zu können. Diese Seelen waren meine Freunde.

Zukunftsblick: Gibt es einen Unterscheid zwischen Deutschen und Briten in der paranormalen Begabung?

Paul Meek: Ich bin der Meinung, viele Menschen auf der ganzen Welt besitzen übersinnliche Fähigkeiten. Die Deutschen sind genauso begabt, wie die Engländer. Die haben jedoch einen sehr großen Vorteil, weil durch den britischen Spiritualismus, der in England eine anerkannte Religion ist, die Medialität trainiert wird. Im gesamten Land gibt es Kirchen, in denen gut ausgebildete Medien und Heiler arbeiten und so ist es möglich, auch noch in der tiefen Provinz eine gute Ausbildung in der englischen Tradition zu erhalten. Jenseitskontakte haben in England generell einen anderen Stellewert als hier in Deutschland. So werden im Fernsehen mehrere Sendungen, die sich mit diesem Thema befassen, ausgestrahlt. Sehr oft kann man feststellen, dass in seriösen Talk-Shows und in Berichten in Illustrierten dieses Thema mit Respekt behandelt und dargestellt wird als in Deutschland. Deshalb ist es für ein Medium auch angenehmer in England zu arbeiten. Aber ich freue mich sehr, dass in Deutschland auch eine positive Entwicklung festzustellen ist. Ich arbeite sehr gerne in Deutschland, das inzwischen zu meiner zweiten Heimat geworden ist.

Zukunftsblick: Mann man Medium-Sein üben?

Paul Meek: Das kann man mit zwei Sprüchen gut beschreiben: "Use it or you will lose it!" ("Nutze es oder du wirst es verlernen") und "Übung macht den Meister". Egal über welche Begabungen wir Menschen verfügen, sie müssen alle geübt werden. Nur so kann sich eine Begabung wie zum Beispiel die Medialität weiter entwickeln. Wenn eine Person eine schöne Gesangsstimme hat, wird sie nie eine Oper singen, wenn die Stimme nicht ausgebildet wird. So ist es auch mit der Medialität. Wenn jemand feststellt, mediale Fähigkeiten zu besitzen, dann sollten diese ausgebildet und trainiert werden, um damit anderen Menschen, die Hilfe benötigen, zu helfen. Dafür sind die medialen Fähigkeiten geschaffen.

Zukunftsblick: Woran erkennt man vorgetäuschte Jenseitskontakte?

Paul Meek: Ein Medium sollte keine Fragen stellen. Ein Medium muss in der Lage sein, die Seele, die sich aus der geistigen Welt freiwillig meldet, genau zu beschreiben. Diese Beschreibungen können unterschiedlich sein. Sie sollte aussagen, wie der Verstorbene im Leben ausgesehen hat. Die Beschreibung sollte die Charaktereigenschaften, das Wesen, die Gewohnheiten, Geburtsdaten, Sterbedatum, Beruf und vieles mehr umfassen. Wenn diese Informationen für den Sitter verständlich ist, ohne dass das Medium Fragen gestellt hat, dann kann man diese Botschaft ernst nehmen, denn dann steht die Identität der verstorbenen Seele fest. Sollte eine Sitzung anders verlaufen sein und der Sitter mit der Botschaft nichts anfangen können, hat das Medium wohl keinen richtigen Kontakt gehabt.  

Zukunftsblick: Gab es Situationen, in der Sie selbst ein Medium in Anspruch nehmen mussten?

Paul Meek: Meine geliebte Tante starb unter tragischen Umständen sehr jung. Einige Jahre nach ihrem Tod habe ich auch ein sehr gutes Medium aufgesucht. Diese Dame kannte mich persönlich nicht und deshalb konnte sie mit mir unbeeinflusst arbeiten. Diese Sitzung war einmalig. Meine Tante hatte auf ihrer Wange eine Narbe, die sie immer mit Make-up bedeckte. Das Medium beschrieb meine Tante sehr genau und sagte, im Jenseits brauche sie das Make-up nicht mehr. Ich war sprachlos, denn sie teilte zu der Narbe noch andere Details mit. Dann sagte sie mir, ich solle das Lieblingslied meiner Tante am Klavier spielen. Ich fragte mich, wie dieses fremde Medium wissen konnte, dass ich Klavier spielen kann. Sie nannte auch das Lieblingslied, das meine Tante immer und immer wieder gehört hatte - es war "Yesterday" von den Beatles. Ich war fassungslos, als sie mir diese Details mitteilte und freute mich sehr über den gelungenen Kontakt. Ich hatte Sehnsucht nach meiner Tante und diese Sitzung hat mir sehr geholfen, um mit meiner persönlichen Trauer zurecht  zu kommen. Ja, auch Medien sind Menschen, die manchmal Sehnsucht nach ihre Geliebten im Jenseits haben.

Zukunftsblick: Wie hat Ihre Tätigkeit Ihren Glauben verändert?

Paul Meek: Ich hatte schon immer sehr großes Gottvertrauen und durch meine Tätigkeit als Jenseitskontakt-Medium hat sich dieses Vertrauen noch weiter verstärkt. Ich war und bin schon immer ein sehr gläubiger Mensch, mein Glaube ist mein Halt im Leben.

Zukunftsblick: Haben Sie Kontakt zu Personen aufgenommen, die Sie im Leben gekannt haben?

Paul Meek: Für ein Medium ist es äußerst schwierig, für sich selbst den Kontakt zur geistigen Welt aufzunehmen. Denn ein Medium kann keine Seele holen, die müssen sich freiwillig melden. Auch fällt das Beschreiben der Seele sehr schwer, denn man weiß ja, wie die Seele hier auf der Erde ausgesehen hat. Mir geht es so: Wenn ich eine mir bekannte Seele sehe bin ich nie ganz sicher, ob ich sie tatsächlich medial wahrnehme oder mein Unterbewusstsein diese Bilder produziert. Oft frage ich mich, ob das jetzt Einbildung oder Wunschdenken ist. Es passiert mir manchmal, dass ich während einer bestimmten Meditation meine beliebten Seelen aus dem Jenseits wahrnehme. Ich spüre ihre Liebe und das ist der Beweis dafür, dass sie wirklich bei mir sind. Außerdem sehe ich sie im Licht. Dass ist wiederum ein Hinweis, dass ich sie durch meine Medialität sehe. Für mich funktioniert der Kontakt am besten auf der Traumebene. Bevor ich schlafen gehe sage ich einfach, ich würde gerne einer bestimmten Seele (ich nenne ihren Namen) im Traum begegnen und wenn diese einverstanden ist, dann soll sie sich melden. Natürlich muss man für diesen Vorgang große Geduld haben, denn es klappt nicht immer sofort. Meistens träume ich aber mehrmals über einige Wochen lang, diese Träume sind besonders stark und intensiv. Auf diesem Weg habe ich sehr viele schöne und beeindruckende mediale Kontakte, die mir sehr viel Freude bereiten.

Weitere Meldungen

Sie können die Seite liken und teilen.
<zurück

Das Interview mit Paul Meek erschien in der Zeitschrift "Zukunftsblick" als Print und ePaper.

Management

Max Thanner
Friedenspromenade 23b
81827 München
Deutschland

     
Sie werden mit einem Link zu Paul Meek's Profil beim jeweiligen Anbieter weitergeleitet.

Verlag

Verlag Thanner
Friedenspromenade 23b
81827 München
Deutschland

t. +49 (0)89 354 31 55
f. +49 (0)89 43 73 94 66

Edition & Distribution

Edis GmbH
Rudolf-Diesel-Ring 32
82054 Sauerlach
Deutschland

t. +49 (0)8104 66 77 0
f. +49 (0)8104 66 77 99

Paul Meek ist Bestseller-Autor der Bücher "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt", "Das Tor zum Himmel ist immer offen", "Das Leben ohne Ende" und "Zwei Welten im Einklang".

Mit der Video-DVD "Meine Sicht ins Jenseits" demonstriert Paul Meek den Jenseitskontakt und erläutert in der Talkrunde spirituelle Fragen unserer Zeit.

Tauchen Sie ein in die Welt der Medialität und hören Sie die Audio-CD "Musikalische Meditationen". Paul Meek nimmt Sie mit auf eine geistige Reise und begleitet Sie musikalisch am Klavier.